
Wir bei fair equity freuen uns sehr, einen weiteren wichtigen Meilenstein zu teilen: Wir haben unsere zweite Beteiligung abgeschlossen.
Mit unserem Investment in fairafric unterstützen wir ein Unternehmen, das für uns beispielhaft zeigt, wie nachhaltige Wertschöpfung, unternehmerisches Handeln und sozialer Impact zusammengehen.
Für die mehr als 280 Mitarbeitenden sowie über 380 Kakaobäuerinnen und -bauern von fairafric geht es dabei um weit mehr als Schokolade – es geht um Perspektiven, Würde und langfristige wirtschaftliche Chancen.
Von der Bohne bis zur Tafel – in Ghana
Über 90 % des weltweiten Kakaos werden aus Herkunftsländern wie Ghana als Rohware in den Globalen Norden exportiert. Die eigentliche Wertschöpfung findet meist außerhalb der Ursprungsländer statt.
fairafric geht bewusst einen anderen Weg: Das Unternehmen produziert Schokolade vollständig in Ghana – von der Bohne bis zur Tafel. So bleiben industrielle Wertschöpfung, Know-how und qualifizierte Arbeitsplätze dort, wo der Kakao wächst.

Warum wir uns für fairafric entschieden haben
Unsere Investitionsentscheidungen folgen einer klaren Leitfrage: Schafft dieses Geschäftsmodell messbaren und langfristigen sozioökonomischen Mehrwert vor Ort?
Bei fairafric lautet die Antwort eindeutig: Ja.
Industrielle Arbeitsplätze vor Ort: fairafric hat bereits mehr als 280 feste Arbeitsplätze in einer strukturell benachteiligten Region geschaffen – stabile Beschäftigung mit langfristigen Perspektiven.
Know-how und Wertschöpfung im Land: Durch die lokale Produktion verbleiben Fachwissen, industrielle Kompetenz und wirtschaftlicher Mehrwert dauerhaft in Ghana.
Faire Bedingungen für Kakaobauern: fairafric zahlt bis zu das Vierfache der Fair-Trade-Prämie an seine Vertragsbauern, um bessere Arbeitsbedingungen und echte Zukunftsperspektiven zu ermöglichen. Aktuell arbeiten über 380 Kakaobauern unter Vertrag mit fairafric – für jeden einzelnen übernimmt das Unternehmen die vollständige Krankenversicherung.
Existenzsichernde Einkommen: Ein Teil der Mitarbeitenden verdient bis zu viermal so viel wie den branchenüblichen Lohn, sodass Living-Wage-Niveaus erreicht und Haushalte nachhaltig aus der Armut geführt werden können.Zusätzlich bietet fairafric drei kostenlose Mahlzeiten pro Tag sowie kostenlosen Transport zur Produktionsstätte.

Worum es beim Investment geht
Das investierte Kapital fließt in neue Schokoladenmaschinen, den Ausbau der Produktionskapazitäten und vor allem in Menschen. Gemeinsam mit fairafric wollen wir rund 100 zusätzliche Arbeitsplätze schaffen und die Zahl der Vertragsbauern um etwa 250 erhöhen.
Partnerschaft auf Augenhöhe
Vor unserer Investitionsentscheidung waren wir im August vor Ort in Ghana, haben Michael Marmon-Halm und das Managementteam kennengelernt sowie Produktionsanlagen und Kakaofarmen besichtigt. Der offene Austausch und die Transparenz vor Ort haben uns in unserer Entscheidung bestärkt. Ein weiterer Besuch ist bereits geplant.
Unser Dank gilt außerdem Jonas Schaller, der den Prozess von Beginn an begleitet hat, sowie Gründer Hendrik Reimers, den wir persönlich auf unserer Jubiläumsreise nach Mallorca kennenlernen durften.
Ein besonderer Dank geht an Vanessa Ennen für die reibungslose und professionelle Abwicklung sowie an unsere Partner in Lagos von TLP Advisory – Odunoluwa Longe und Esther Nkechinyere Odunze.

Ausblick
Diese Beteiligung steht exemplarisch für unseren Ansatz bei fair equity: philanthropisches Kapital mit unternehmerischen Lösungen zu verbinden, um langfristige Wirkung durch Arbeitsplätze, lokale Wertschöpfung und wirtschaftliche Teilhabe zu erzielen.
Wir freuen uns sehr auf diese besondere Schokoladen-Zusammenarbeit – und auf alles, was vor uns liegt.





