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Die Schokolade ohne schlechtes Gewissen
Funded by fair equity: 2025
DAS PROBLEM
Ghana ist einer der größten Kakaoproduzenten der Welt, doch der wirtschaftliche Nutzen bleibt kaum im Land. Die Kakaobohnen werden nahezu ausschließlich roh exportiert und erst in Industrieländern zu Schokolade weiterverarbeitet. Dadurch entstehen dort über 95 % der Wertschöpfung, während die Menschen im Ursprung der Rohstoffe mit niedrigen Einkommen, unsicheren Lebensbedingungen und fehlenden Perspektiven zurückbleiben. Viele Kakaobäuer*innen leben trotz harter Arbeit unter oder knapp über der Armutsgrenze, strukturelle Abhängigkeiten bleiben bestehen und lokale Industrialisierung findet kaum statt.
DIE LÖSUNG
fairafric durchbricht dieses Muster konsequent: Die Bio-Schokolade wird vollständig in Ghana produziert – vom Kakaobaum bis zur fertigen Tafel („tree to bar“). In einer solarbetriebenen, klimaneutralen Fabrik entsteht hochwertige Schokolade direkt im Herkunftsland des Kakaos. Bäuer*innen erhalten deutlich überdurchschnittliche Preise für ihre Bohnen: eine Prämie von über 600 US-Dollar pro Tonne sowie einen zusätzlichen Klimaaufschlag von 150 US-Dollar.
Gleichzeitig schafft fairafric qualifizierte Industriearbeitsplätze vor Ort. Die Einstiegslöhne liegen bei rund dem 3,8-Fachen des gesetzlichen Mindestlohns und beinhalten Gesundheits- und Rentenversicherung – ein entscheidender Schritt hin zu sozialer Sicherheit und langfristigen Perspektiven. Gewinne werden reinvestiert, um lokale Wertschöpfungsketten weiter auszubauen. Durch Agroforstwirtschaft, Klimaschutzmaßnahmen und regionale Verarbeitung verbindet das Modell wirtschaftliche Entwicklung mit Umwelt- und Klimaschutz und zeigt, dass faire Globalisierung praktisch umsetzbar ist.
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Beschäftigte über der Armutsgrenze
%
Beschäftigte mit Gesundheits-und Rentenversicherung
Kakaoprämie zahlt fairafric an Farmer
Hektar Land von dem fairafric Kakao bezieht
direkte Arbeitsplätze
indirekte Arbeitsplätze (Farmer)
